Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
121
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der zu wenig Muth, oder zu wenig Thätig»kcit, un diese Vertheidiger sich anzuschließen.Es fehlte an hinlänglichen Vorräthen vonLcbcnsmittcln und Kriegsbedürfnissen, Dochvieles ersetzte der vortrcfliche CoinmandanrFalkenbcrg. Um die Zahl seiner Leute nichtzu sehr ausdehnen zu dürfen, überließ er,als die Aussenwerkc erobert waren, die Vor»siädte ihrem Schicksale. Aber bald zeigte sichihm die Gefahr, die Stadt nicht retten zukönnen, sehr lebhaft. Mit der größten Sehn-sucht sahen Soldaten und Bürger nach derGegend hin, aus welcher der ihnen angekün-digte König von Schweden anrücken sollte;aber er kam immer nicht. Doch Tilly be-fand sich gleichfalls in einer ängstlichen Lage-Wenn auch seine Karthauncn (vier Batte-rien, und auf jeder Batterie fcchszehn) demWalle immer näher gerückt waren, so zeigtedieser doch noch keine so große Oeffnnng,daß man sich von einem Gcncralsturme einenglücklichen Erfolg versprechen durste. Indes-sen war Gustav Adolf nur noch wenige Ta-gemärsche entfernt. Seine leichten Truppenstreiften schon bis Zerbst. Tilly sah, wenner die Stadt nicht bald eroberte, die Noth-

wendig-