Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
106
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Pommern, denen die Schweden sehr willkom-men waren, unterstützten sie auf alle Weise;sie zahlten ihnen Geld; sie stellten sich unterihre Fahnen; sie tödcctcn manchen von denkaiserlichen Soldaten, die sie so schrecklich ge-mißhandelt hatten. Conti hoffte sich in sei-nen Verschanzungen so lange zu halten, bisder Obcrgencral Tilly hcrbcykommen könnte.Er hoffte während des Winters auszuruhen.Allein Gustav Adolfs Schweden, die ihr Kö-nig in Schaafpclzc hüllte, setzten den Feld-zug auch während des Winters fort, undgönnten den Kaiserliche» keine Ruhe. DurchMangel, durch Ausreisten, durch Krankhei-ten, die ihnen die ungewohnte Kälte zuzog,wurde ihre Zahl immer unbeträchtlicher. Contidankte ab. Bald blieb von allen Städten inPommern den Kaiserlichen weiter keine, alsGrcifswaidc, Dcmmin und Colbcrg, übrig;und fliehend, mit großem Verlust an Artille-rie und Gepäcke, mußten sie sich nach derMark Brandenburg zurückziehen. GustavAdolf versicherte sich indessen der Pässe beyNibnitz, als des Einganges in das Herzog-thmn Mcklcnburg. Die Stände und Unter-thanen desselben wurden von ihm aufgefor-dert.