Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
105
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der Person dos Königes lebendig zu bemäch-tigen, durchaus nicht gelingen woiitc, und indem Entschlüsse, ihn durch eine Kugel zutödten, machte ihn das erschütternde Gefühlder schändlichen That, machte ihn GustavAdolfs Ehrfurcht einflößender Anblick immerwieder wankend. Und doch war das Pferddes Königes schon durch zwey Schüsse nieder-gestreckt; Gustav Adolf focht schon zu Fuß;er befand sich einige Augenblicke schon in derGewalt feiner Feinde, ohne daß sie es wuß-ten ; schon war er nur noch von einer klci>nenAnzahl seiner Mitstreiter umringt, als end-lich einige Schaarcn von sciucr Rcitcrcy ihmnoch zu rechter Zeit zu Hülfe eilten. Nichtlange hernach befand sich sein Leben aber-mahls in Gefahr. Ein deutscher Mönch,von Amberg in der Oberpfalz, wollte ihnHeinrichs IV Tod sterben lassen; aber dieEntdeckung des Anschlages kam der Ausfüh-rung desselben zuvor.

Weder Gewalt, noch List, konnten dengroßen König in seinen Unternehmungen auf-halten. Aber eben diese Unternehmungenwurden auch vom Glücke begünstigt. Die

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