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12 (1803)
Entstehung
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Sohttc die Wurde eiucs römischen Königeszu verschusseu wünschte, gar nicht günstig.Der Kurfürst von Bayern versagte seineEinwilligung standhaft, und der Kurfürstvon Mannz drang bey dieser Gelegenheit aufWaldstctns Abdankung. An ihn schloß sichdas ganze Kurfürsten - Collegimn an. Ferdi-nand sah sich daher endlich genöthigt, demallgemeinen Wunsche Gnügc zu leisten.

Nichelicus schlauer Gesandter, der PaterJoseph, der sich, der mantuanischcn Erbfol-geangelegcnheit wegen, damahls in Regens-bürg befand, hatte auf die Entschließung desKaisers großen Einfluß. Richelieu berechneteden großen Verlust, den Waldsteins Abdan-kung, gerade zur Zeit eines neuen Krieges,dem Kaiser verursachen würde, sehr scharf-sinnig. Waldstein bekam seinen Abschied,und Ferdinand hatte dennoch nicht die Freude,seinen Wunsch wegen der römischen Königs-würdc seines Sohnes erfüllt zu sehen. Ei-nem Generale, der von einer großen Armeegefürchtet und verehrt wurde, den die mei-sten Qfficicre derselben als den Schöpfer ihresGlücks betrachteten, seine Verabschiedung

anzu-