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12 (1803)
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unter tausend Gulden, auch an die kaiser-lichen Minister, die sich zu Waldsteins Vor-theil thätig bewiesen. Wenn Waldstcin dahinzu arbeiten schien, das Ansehn des Kaisersauf den höchsten Gipfel zu erheben, so thater es hauptsächlich in der Absicht, sich als denObergeneral desselben recht groß zu machen,und wenn er ihn deswegen bey allen großenund kleinen Ncichsfürstcn verhaßt sah, sofreute er sich darüber, weil ihn der Kaiserum so weniger entbehren konnte.

Der Kaiser befand sich aber wegen derRechnung, die ihm Waldsiein für die Stel-lung seiner Armee machte, in großer Verle-genheit. Solche Summen, als die Bezah-lung derselben erforderte, konnte er unmög-lich aufbringen. Doch er hatte sowohl denKurfürsten von Sachsen, als den Herzog vonBayern, durch Land zufrieden gestellt. DurchLand durfte er ja nur auch den Herzog vonFricdland entschädigen. Waldstein wünschtesich Besitzungen/an der Ostsee, weil er durchdieselben zu einem eignen Staate, mit demsich damahls seine Phantasie beschäftigte, denGrund legen wollte. Zu dieser Absicht schien

ihm