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ei' für keine Wissenschaft Sinn, überl»rß. ersich den muthwilligstcn Ausschweifungen. Nachgccndigtcr akademischer Lausbahn, trat er andem Hofe zu Znnspruck als Page in Dienst.Hier stürzte er, ohne sich zu beschädigen,vom dritten Stockwerke herunter. Er hieltsich überhaupt für einen besondern Günstlingdes Glücks. Um seinem Ehrgeitzc ein freye-res Feld zn öffnen, verrauschte er die prote-stantische Religion gegen die katholische. DieReisen, die er in die vornehmsten Ländervon Europa vornahm, benutzte er zur Er-weiterung seiner Menschenkenntniß, zum Stu-dium der Staats- und Kriegsvcrfassung. ZuPadua, wo er seinen akademischen Studieneine größere Ausdehnung zu geben wünschte,wurde Argvli, der ihm seinen hohen Kriegs-ruhm in den Sternen lesen ließ, sein Lehrerin der Sterndcuterkunst, auf die er, sein gan-zes übriges Leben hindurch, ein so großesVertrauen setzte. Dennoch versäumte er nicht,sich tiefe, praktische Klugheit zn erwerben.Als der Mann einer alten Wittwe gerietster zwar, durch eine Arzney, die seine Liebezu ihr feuriger machen sollte, in Lebensge-fahr; aber er erbte auch ihre großen Reich-thümer.