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alles für sie zu thun versprach; daß er ihrenHandschuh beständig a"s seinem Hute führte;„alles für Gott und sie! ' auf seine Fahiwnsetzen ließ, gieng nach Nicdersachscn, wodie Fürsten sich rüsteten, um dem eigenmäch-tige» Verfahren des Kaisers einen kraftvol-len Widerstand entgegen setzen zu können.Bald hatte er (162z), mit Hülfe der Her-zoge Johann Ernst und Bernhard von Sach-sen - Weimar, die ihm 5000 Mann stellten,wieder ein ansehnliches Heer beysammen, alsdie niedcrsachsischen Stande, durch Tilly'sAnmarsch in Schrecken gesetzt, sich mit demKaiser in täuschende Unterhandlungen einlie-ßen. Da nun Herzog Christian hier nichtsmehr zu thun fand, so rückte er nach Wcst-phalcn, um sich wieder dem Dienste derHolländer zu widmen. Aber bey Los (imMünsierschen 6 'Aug.) erfocht Tilly, mit20200 Mann, einen eben so leichten, alsentscheidenden, Sieg über denselben, weilChristians Kricgslcute sogleich allen Muthvcrlohrcn hatcn. Unter den Gefangnen be-fanden sich zwey Herzoge von Sachsen, Wil-helm von Weimar und Friedrich von Alten-durg. Jenen, den ein Schuß vom Pferde
gewor-