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zuge über die Donaubrücke genöthigt, wäh-rend daß diese von Waldstcin vertheidigtwurde. Thurns Versuche, über dieselbe vor-zudringen, wurden so lange vereitelt, bisdie schlechte Herbstwitterung ihn nach Böhmenzurücktrieb. Die Truppen seines Bundesge-nossen Vcthlens brachten ihm auch mehrSchaden, als Vortheil. Sie verschwendetendie Vorrathe von Lebcnsmitteln, die zu einemlangern Aufenthalte in dieser Gegend un-entbehrlich waren, und zogen, als Bcthlenmit dem Kaiser sich verglich, gar wieder ab.
Die kaiserliche Macht, die, nachdem sichVucguoy und Tillp im Lande ob der EnSvereinigt hatten, sich aus 50000 Mann bclicf,war nunmehr (1620) der Armee Friedrichsso überlegen, daß diese das Eindringen der-selben in Böhmen nicht verhindern konnte.Sie erwartete den Herzog Maximilian, denObcranführcr des vereinigten Heeres, beyNakonitz in einem wohlverschanztcn Lager.Maximilian ließ sie aber hier stchcn, undrückte gerade gegen Prag heran. FriedrichsArmee eilte hierauf, in ziemlicher Unordnung,gleichfalls dahin. Zhr Oberbefehlshaber, der
Fürst