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sie der östreichischen Macht allenfalls Trotzbiethen konnten. Sie wählten daher wieder,so wie zu Wenzels Zeiten, einen Ausschußvon dreyßig Mitgliedern, die sie Directorcnnennten; sie warben Kriegsvolk an. und er-nennten den Grafen von Thurn, die Seeleihres Bundes, zuni Qberfcldherrn. ImVertrauen auf diese Anstalten wagten sie esnun, in einem Schreiben an den Kaiser zuerklaren, daß sie sich die Freyheit genommenhalten, den Martinitz und Slawata als Frie-densstörer, zu bestrafen, und sie fugten dieBitte hinzu, der Kaiser möchte ihnen die Ge-walt der Statthalter übertragen. Die Dro-hungen, welche die Antwort desselben enthielt,bewirkte, dass sich die Evangelischen noch mitlebhaftem Eifer rüsteten. Auf den Rath desBischofs Kiesel, schickte Matthias einenMinister nach Prag, um einen Vergleich zuvermitteln. Dieser wurde aber durch dieVerschiedenheit der Gesinnungen so vereitelt,daß die Directorcn dem Erzbischvf von Prag,nebst verschiedenen andern Prälaten, unglei-chen die Jesuiten, die vornehmsten Urheberihrer Bedrückungen, aus dem Lande jagten.Matthias würde, wenn er KlesclS Nathe
hätte