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Mejcstätsbricf hauptsachlich verdankten; erzeichnete sich bald als der wichtigste unterden dreyßig Dcfensorcn ans, denen die Ver-pflichtung oblag, für die Aufrechthalung deSMajestäksbricfts zu sorgen; er widersprachFerdinands Ernennung zum Nachfolger desMatthias vorzüglich lebhaft. Dadurch machteer sich dem Hofe zu Wien so verdachtig,daß ihm derselbe die fernere Verwaltung derBurggrafcnstcllc zu Karlstcin untersagte.Seitdem wurde der chrgeitzige Thurn nichtallein durch Ncligionseifer, sondern auchdurch Nachsucht, zu feindseligen Gesinnungengegen das östreichsche Hans angefeuert.Seitdem war es sein lebhaftester Wunsch,Böhmen von der östrcichschcn Herrschaftganz befreyr zu sehen. Zur Erreichung die-ses Wunsches sollte nun auch hier, wie schonoft, die Religion den Vorwand abgeben.
In dieser Absicht veranstaltete es Thurn,daß die dreyßig Dcfensorcn der evangelischenStande Böhmens (1618 März) eine Ver-sammlung hielten; er veranstaltete es, daßan die Mitglieder der kaiserlichen Statthal-terschaft einige Bevollmächtigte der Lands
stände