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Italien, besetzte Navcuna und andre Qcrtervon neuem, und beredete den Lnitprand so-gar, in Verbindung mit ihm gegen Romanzurücken. Gregor II, der es nicht aufeine Belagerung ankommen lassen will, ziehtan der Spitze einer feycrlichen Processionzum Lager des longobardischcn Königs.Dieser wird durch den ehrwürdigen Anblickso gerührt, daß er sich vor dem Pabsie nie-derwirft, daß er ihn und die heil. Kirchegegen jede Mißhandlung zu schützen ver-spricht. Der Exarch, der einen Augenzeu-gen dieses Auftrittes abgab, mußte frohseyn, daß ihn der Pabst vom Bann los-sprach. Seit dieser Zeit war der oströmischeKaiser blos der Titularhcrr von Rom, wel-ches, mit einem kleinen Bezirke an beydenSeiten der Tiber, einen Freystaat vor-stellte.
Der Pabst, das geistliche Oberhauptdesselben, entwarf frühzeitig den Plan, derOberherr eines ansehnlichen Gebiethes inItalien zu werden. Die Kirche des heiligenPetrus bekam, so wie andere Kirchen, vonfrommen Leuten Güther und Ländereyen ge-schenkt.