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5 (1802)
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den Kaiser Tiber ausliefern. Nun flüchteteer zu dem Fürsten der Bulgaren, und dieserwar, von Justinians Parthey unterstützt,mächtig genug, ihn (705) nach Constanti-nopcl, und auf den Thron, zurückzubringen.Aber Iustinian benahm sich jetzt eben nichtklüger, als ehemahls. Unter andern bewieser so viel Grausamkeit und Nachsucht, daßer den Leontius aus dem Kloster hcrausho-lcn, und enthaupten ließ. Seine Wohlthä-ter, die Bulgaren, behandelte er mit Un-dankbarkeit. Sodenn gab er den unmcn-schenfrcundlichen Befehl, die Krim in eineEinöde zu verwandeln. Als Philippicns,der General, der diesen Befehl vollziehensollte, dazu keine Neigung fühlte, zog Iu-stinian an der Spitze eines Heeres hin, umdenselben zur Strafe zu ziehen; aber dieParthey, des Philippus war so machtig, daßer (711) den Iustinian gefangen nehmenund hinrichten lassen konnte.

Nach zwey Jahren wurde jedoch auchPhilippicns, ein unthätiger Regent, vonseinem geheimen Sekretär Artc-nius gestürzt,der, unter dem Nahmen Anastasiuö II, seine

Kaiser-