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5 (1802)
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und stellte dabei, nicht nur den Feldmarschall,sondern auch den Obcrrichtcr, vor. In denHanden eines angesehenen nnd klugen Man-nes wurde das wichtige Amt eines Major-doms bald erblich. Die Könige lebten seit-dem in einen Pallast, oder, im ein Land-haus eingesperrt, und sie unterschieden sichblos noch durch die langen Kopfhaare, undden mit Ochsen bespannten Wagen, mitwelchem sie nach der Neichsvcrsammlung fuh-ren. Ihr Schicksal hieng jetzt ganz von derLaune der allmächtigen Majordomc ab, wel-che die Pratoriumspräfecten der römischenKaiser vorstellten.

Der erste Majardom von großem Ansehnwar Pipin von Landen (in Belgien), derunter Chlotar II diese Stelle verwaltete.Sein Vater Karlm-ann hatte im Lande ander Maas, zwischen Löwen und Lüttich,sehr ansehnliche Güthcr, die ihn zu einender vornehmsten fränkischen Edlen machten.Der Sohn Pipin wußte sich als Majordomein so großes Ansehn zu geben, daß' dieübrigen fränkischen Herren aus Eifersucht anseinem Untergange arbeiteten; alle ihre Ver-suche