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aller dieser Veränderungen, der ErzbischofBonifacius, konnte auf eine ansehnliche Re-sidenz mit Recht einen gegründeten Anspruchmachen. Da sich nun der damahlige Bischofvon Maynz, durch ein Verbrechen, seinergeistlichen Aemter unwürdig gemacht hatte,so nahm Bonifacius seine Stelle ein, undMaynz, welches seit langer Zeit blos einemBischöfe zum Wohnorte gedient hatte, wurdedurch den großen Apostel der Deutschen wie-der zum Sitze eines Erzbischoses erhoben.Seiner geistliche» Aufsicht unterwarf mandie schon vorher vorhandenen Bischöfe zuWorms, Speycr, Cöln, Tongern und Ut-recht. Der für Heydenbekehrung so schwär-merisch gestimmte Bonifacius wurde aberdurch den Gedanken, daß die FriesenChristenthum noch immer nicht angenom-men hatten, sehr beunruhigt. Er wollte,seines Alters ungeachtet, noch selbst einenVersuch machen, das Christenthum unterden Friesen zu predigen.
Zu dieser Absicht entschloß er sich, dasAmt eines Erzbischoses von Maynz seinemSchüler Lullus zu übergeben. Nun eilte et
nach