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daß, wie die Leute vermutheten, ein Blitzden Frevler tödtctc. Dieß vermehrte dasAnsehn des kühnen Mannes, und die Zahlseiner Gönner und Freunde wuchs sehr ge-schwind. So sehr dieß dem Winfried Freudemachte, so vielen Verdruß verursachten ihmdie christlichen Lehrer, die schon an verschie-denen Orten, vornehmlich in dem jetzigenFranken, vorhanden waren. Diese wolltenihn nicht für den wichtigen Mann erkennen,den er doch so gern vorstellen wollte; siekonnten von der Nothwendigkeit, der pabst-lochen Herrschaft unterwürfig zu seyn, sichgar nicht überzeugen. Winfried gerieth dar-über in heiligen Eifer. Seine Verdienste zubelohnen, wollte ihn Wilibrod zu seinemNachfolger, und zum Bischof ernennen.Dieß schmeichelte seiner Eitelkeit aber zuwenig. Aus der Hand des Oberhauptes derkatholischen Christenheit wünschte er die bi-schöfliche Würde zu empfangen. Er reisetedeswegen (72z) zum zweytcnmahl nachRom, wo Gregor III seinen Eifer lobte,und seine Wünsche erfüllte. Aber bey demGrabe des h. Petrus mußte er auch dempabstlichcn Stuhle auf ewige Zeiten Treue
und