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hörte, zum Könige; da dieser aber mit un-barmherziger Strenge regierte, und die Her-zoge mit vielem Stolz behandelte, so wünsch-ten diese recht herzlich, daß sie der Tod vondiesem Könige bald befreyen möchte. IhrWunsch wurde schon nach einem Jahre (575)erfüllt. Kleph wurde ein Opfer seiner Aus-schweifungen. Da seine Söhne wegen ihrerJugend der Negierung unfähig waren, sobenutzten die Herzoge diesen günstigen Zeit-punkt, sich zu unabhängigen Herren zu ma-chen, und dem longobardischcn Staate einearistokratische Verfassung zu geben. Unterden z6 Herzogen, die sich in die Regierungüber die Longobarden theilten, waren diezu. Spolcto, Benevento und Friaul diemächtigsten, die, wenn es ihnen von denandern verstattet worden wäre, sich die Re-gierung gern allein zugeeignet hätten. Un-ter diesen Herzogen befand sich Italien zehnJahre hindurch in einem schrecklichen Zu-stande. Jeder von den Herzogen suchte seinGebieth zu vergrößern, oder sich wenigstens"durch Plündern zu bereichern; zuweilen ver-einigten sich mehrere derselben zu einer ge-meinschaftlichen Unternehmung. Da sie aber
nicht