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tigc Nachrichten sammelte, verfertigte, mitächter historischer Kunst und reifer Beurthei-lung, ein für die Erdkunde der Alten äus-serst interessantes Werk. Ptolemaus, einAegpptcr, der im 2tcn Jahrhunderte lobte,machte die allgemeine Erdbeschreibung gleich-falls zum Gegenstande eines besondern Wer-kes, und Dionyß Periegctcs (der Welche»schreibet), schilderte, auf Befehl des Aü-gustus, die Oberfläche unseres Planeten inHexametern, die mehr geographisches, alspoetisches Verdienst haben. Pausanias, derunter Antoniuus Pius lebte, hinterließ einevortreflichc Beschreibung von Griechenland.Von geographischen Werken der Römer die-ses Zeitalters ist uns weiter nichts, als desMela, eines Spaniers aus dem erstenJahrhundert, kurze aber genaue Erdbeschrei-bung übrig geblieben. Von den geographi-schen Kenntnissen der Römer findet manauch sehr viel in einem Buche, welches ei-gentlich der Naturgeschichte gewidmet ist.Sein Verfasser, Plinius der Acltere, hatbey diesem Werke auf 2500, andre Schrift-steller zu Rathe gezogen, und es dadurchzu einem Nepertorium in Ansehung der
Kennt-