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res Geld- gegeben haben, als in dem römi-schen Kaiscrthume.
Die ungeheuren Summen, welche durchdie Steuern und Abgaben in den Staats-schatz flössen, wurden hauptfachlich auf denKricgsstaat, auf den Gehalt der Staats-beamten, auf den Unterhalt und' die Belu-stigung der Einwohner Roms, verwendet.Man legte große Magazine an, aus wel-chen man Getreide, Mehl, Speck, Oehlund Wein, theils für einen wohlfeilen Preis,theils umsonst, austheilte, und man rech-nete immer auf 200000 Familien, welcheaus diesen Magazinen mit den Bedürfnissendes Lebens versorgt wurden. Wie manchegroße Summe verzehrte aber nicht die grän-zenlose Schwelgercy und Ueppigkeit, welchean dem Hofe der meisten herrschte; verzehr-ten nicht die ungeheuern Geschenke, welcheden Günstlingen der Kaiser zuflössen?
Die Verwaltung der Staatseinkünftewar ziemlich gut eingerichtet. Anfangs un-terschied man das Aerarium, die Schatzkam-mer des Staates von dem Fiscus oder der
Casse