Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
273
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Flotte zu verbrennen. Ricimer war mitden- Anthemius so wenig einig, das er denOlybrius zum Kaiser erklärte, und Rom,wo sich Anthemius befand, hatte (472) aber-mahls das Schicksal, erobert und geplündertzu werden. Anthemius kam ums Leben. Ineben dem Jahre folgten aber auch Ricimee(Aug.) und Olybrius (Set.) einander baldim Tode nach.

Nun ließ der burgundische König Gundo-bald, Ricimcrs Schwcscersohn, den Glyce-rius, einen Menschen von niedrer Herkunst,aber vorzüglichen Eigenschaften, auf denweströmischen Thron steigen. Dieser waralso damahls ein Spiel desjenigen, der dasRecht der Stärker« ausüben konnte. Dage-gen ernennte der orientalische Kaiser Leo denJulius, der damahls die Herrschast über Dal-matien behauptete, zum Kaiser. AlleinOrestes, der General der zu Rom befindlichenBesatzung, jagte (475) den Nepos wiederfort, und ließ seinen Sohn Nomulus Au-gustulus zum Kaiser wählen. Jetzt glaubtensich aber die Befehlshaber eines in Italienstehenden Heeres von deutschen Soldtruppen,Gallettj Weltg. 5r Th. S welches