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war wegen dieses Angriffes so besorgt, daßer die westliche Halste seines Reiches ineine Einöde verwandelte, um den Römerndas Eindringen in die Mitte desselben zuerschweren. Allein der brave Majoran un-terlag den Ranken seiner Feinde. Verrü-therey bewirkte, daß seine Flotte bey Neu-karthago (Carthagena) an der Küste vonSpanien, überfallen und vernichtet wurde(461 Aug.) Majoran wurde zur Abdankunggezwungen, und den traurigen Uebcrrest sei-nes Lebens endigte sehr bald eine Dysente-rie. Seit der Zeit hieng das Schicksal deswestlichen Kaiscrthrones ganz vom Ricimcrund seinen Soldaten ab, und wenn der ost-römische Kaiscrhvf sein Recht, ihn zu be-sehen, auch zuweilen ausübte, so behaup-teten sich seine Kaiser - Geschöpfe immer nurkurze Zeit. Sevcrus, stellte zwar, unterRicimcr Leitung, den Kaiser in Italienvor; aber Gallien und Dalmatien hattenihre eignen Regenten. Nach dem Tode desSevcrs (465) beliebte es dem Ricimcr,den Thron 2 Jahre lang ganz unbesetzt zulassen. Wahrend der Zeit litt Italien sehrviel von der Seerauberey der Wandalen.
Auch