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Wenn er für den Glauben der Christen we-nig Zutrauen fühlte, so war seine Erzie-hung, so war die ungerechte Behandlung,welche die ch'istlichen Kaiser seiner mir ih-ihnen verwandten Familie widerfahren lie-ßen, so war seine Neigung zur Zaubercyund Theurgie, so war sein Umgang mithevdnischcn Philosophen, daran Ursache.Anfangs wollte er nur eine allgemeine Ne-ligionsordnung einführen, wollte er nur sei-nem rcformirtcn Heydsnchumc mehr Eingangverschaffen; aber sein Eifer für seinen refor-mirten Götzendienst wurde allmahlig so lei-denschaftlich, daß ^r ihn zu harten Verfah-ren gegen das Christenthum verleitete. DerWiederherstellte der Ordnung in der Staats-verwaltung wollte sich auch um die Sicher-heit der östlichen Gränzen des römischenStaates verdient machen, und deswegen denKönig von Persien recht empfindlich schwä-chen. Er zog daher (Z62) nach Syrien,und wählte Antiochien zum Orte seines Auf-enthaltes. 'Seine Unternehmungen jenseitsdes Tigers waren anfangs glücklich; aberder dem Alexander nachgeahmte Entschluß,seine Flotte zu verbrennen, brachte ihn in
große