Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
178
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Knöchel giengen. In Ansehung der Vchand-lnng der Kopfhaare fand bey den damahligendeutschen Völkern ein auffallender Unterschiedstatt. Die Köpfe der Sachsen starrten, sowie bey den Chatten, von vielen Haaren,und ihr Bart durste ungestört forttvachsen.Bey den Franken waren hingegen die Haareauf dem Wirbel und Hintcrkopfc abgeschnit-ten, und die äussern über die Stirne ge-kämmt; auch erschien das Gesicht ganz glattgeschoren. Langes Haar aber machte eineZierde ihrer Edlen ans, besonders wenn esin Locken über die Schultern herabwallte.Die Gothcn trugen ihre Haare zurückgelegtund gekräuselt. Die Häuser oder Hüttender damahlige!, Deutschen bestanden meistensaus übereinandcrgcschichtetcn Balken. Siestanden noch einzeln, noch nicht in Gassen,und es war für das Freyheitsgcfühl derDeutschen, für ihre unbändige Neigung zuStrcifcrcpcn etwas unerträgliches, sich ineine Stadt eingeschlossen zu sehen. Ihreliebste Speise gewährte ihnen die Jagd.Die Waffen der Deutschen waren jetzt mainnichfaltiger und furchtbarer, als einige Jahr-hunderte vorher. Zwar verwahrten sie

ihren