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mußte, als er in Caledonien (Schottland)einrückte, bald Wälder niederhauen, bald An-höhen abtragen, bald Brücken über Strömeschlagen lassen. Die Feinde wichen jedemordentlichen Treffen listig aus, und locktendie Römer immer tiefer in ihr Land hinein.Viele von denselben tödtcte der Wasserman-gel; viele wurden, wenn sie sich zerstreuten,von den aufpassenden Feinden gctödtet. Man-che, die nicht weiter kommen konnten, ließensich, um nur nicht in die Gefangenschaft zngerathen, von ihren eignen Camcraden nie-derschießen. So fanden auf 50000 Römerin Britannien ihr Grab. Dennoch drangSevcr, ungeachtet er sich seines schwächlichenKörpers wegen beständig mußte tragen lassen,bis an das äusserste Ende der Insel vor.Die Britannicr mußten ihm hierauf einengroßen Theil ihrer Lander abtreten. Sieempörten sich aber wieder, und ihre Empö-rung pflanzte sich bis zu den Caledonicrn fort.Als sich Sevcr zu einem neuen Zuge gegendieselben rüstete, überraschte ihn (211 Febr.)zu Eboracum (Aork) der Tod. Die letztenWorte, die er zu seinen Söhnen sprach, wa-ren: „bleibt einig, und denkt, ohne euch
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