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Lebensstrafe, auf hundert Meilen von Romverbannt seyn sollten. Sein Einzug in dieStadt hatte zwar ein sehr kriegerisches Anssehn, und seine Soldaten übten manche Ge-waltthätigkeit aus; aber der Senat wurdedadurch einigermaßen wieder beruhigt, daßer sich entschuldigte, den kaiserlichen Titelvhnc dessen Einwilligung sich angemaßt zuhaben, und daß er das feycrliche Versprechenvon sich gab, dem Verspiele des Aureliuszufolge, die Gesetze zu beobachten, und keinGlied des Senats, ohne vorhergehende Unstersuchung, hinrichten zu lassen. Seine Re-gierung befestigte er durch eine neue Leibwa-che, welche viermahl stärker als die vorigewar. Hierauf zog er gegen den Pescenniuszu Felde. Dieser rückte ihm bis nach Cili-<im entgegen; er wurde aber (194) bey Zssusnicht nur geschlagen, sondern auch gctödtct.Alle Armeen und Legionen, nur die in derreichen Handelsstadt Byzanz ausgenommen,hatten dem Sevcrus gehuldigt. Dieß zogdieser Stadt (196) ein trauriges Schicksalzu. Sie wurde, nachdem sie der Hungernach einer Belagerung von drey Iahren zurUebergabe gezwungen hatte, aller ihrer Ein-wohner