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dessen Tod ihm unbekannt war, wollte er?morden lassen. Dennoch stand er auf, ließdie Thüre seines Schlafzimmers öffnen, er-klärte den Abgeordneten, daß er schon langevermuthet habe, daß er würde ein Schlacht?opfer des Tyrannen werden müssen, und cr-mahnte sie, den tödtlichcn Streich ihm zuversetzen. Nur mit Mühe ließ er sich endlichbereden, den Antrag anzunehmen, und demLätus ins pratorische Lager zu folgen. Hierbegleitete er seine Rede mit dem Versprechen,jedem Soldaten ein Geschenk von 670 Tha-lern zu machen, und mit Hülfe derselben ei-nige Mißbrauche abzustellen. Der letztePunkt schien den Prätoriancrn bedenklich.Sie gaben ihm die Auslegung, als wennPcrtinap den Vorsatz gefaßt hätte, die alteKricgszucht wieder herzustellen, und ihnen dievon dem Commodns ertheilten Freyheiten wie-der zu entziehen. Diese Vermuthung ver-anlaßte allgemeines Mißvergnügen, und baldhätte Pcrtinax das Zutrauen der Prätoriancrgleich bey dem Antritte seiner Regierung ver-kehren. Indessen fieng er seine Regierung soan, daß sich der römische Staat die glück-lichsten Zeiten versprechen konnte. Um die
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