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zu liebkosen; er schämte sich nicht, sogarnackend zu spielen und zu tanzen. Er zeigtesich auch, gleich dem Nero, auf dem Amphi-theater, und liefi sich in das Verzeichnis derGladiatoren einschreiben. Alle seine schändli-chen und niederträchtigen Handlungen wur-den aber, auf seinen ausdrücklichen Vefchl,den öffentlichen Tagebüchern der Stadt ein-verleibt. Ost tödtcte er sowohl vornehmeals geringe Personen blos in der Absicht,um zu sehen, wie sie sich bey ihrem Tode be-nähmen. Einem fetten Manne ließ er denBauch aufschneiden, um sich an dem Heraus-fallen der Eingeweide zu ergötzen. Einem an-dern ließ er einen Fuß abhauen, weil es ihm einVergnügen machte, verstümmelte Leute zu sehen.Bald hätte er einmahl die Stadt Rom ab-brennen, und.alle im Theater versammelteLeute niederhauen lassen. Er verkaufte nichtblos Aemter und Provinzen, Recht und Un-recht, Leben und Tod; er verpachtete diesenabscheulichen Handel sogar, und damit errecht eintraglich seyn möchte, so wurden ein-mahl für Ein Jahr fünf und zwanzig Consulnernennt, und alle Augenblicke bekam die prä-torische Leibwache einen andern Oberbefehls-haber,