Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
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so gut!,, wenn man einem neuen Kaiser kei-nen bessern Glückwunsch zu bringen glaubte,als: „sey glücklicher als Augustus, undbesser als Trajan!,,

Hadrian war ein Landsmann und Bru-dcrssohn des Trajans, und sein täglicher Ge-sellschafter. Auch halte er ihn, nach demVorgeben seiner Gemahlin Plotina, durchein untergeschobenes Schreiben an den Senat,für seinen Sohn erklart. Sie hielt des-wegen den Tod ihres Gemahls einige Tagegeheim, damit Hadrian, der sich, als Statt-halter Syriens, zu Antiochien befand, Zeitgewinnen möchte, die Ofsicicrc und Soldatenauf seine Seite zu ziehen. Das gelang ihm,und der Senat glaubte weiter nichts mehrthun zu dürfen, als die Wahl der Armee zugenehmigen. Der römische Staat war unterseiner Regierung im Ganzen genommen glück-lich. Zwar ließ er seines Vorgängers Tra-jans asiatische Eroberungen fahren, weil ersehr wohl einsah, daß die Behauptung der-selben einen fruchtlosen Aufwand an Geldund Menschen verursachen würde; diejenigen,die ihm nicht günstig waren, schrieben aber

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