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5 (1802)
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chen zu können, wollten fie den Thron miteinem General besehen, der ihres Vertrauensvorzüglich würdig wäre, und sie glaubten sichdieses Recht eben so gut, wie andere Corpsund Armeen, anmaßen zn können. IhreWahl fiel, zum Glücke des römischen Staa-tes, auf den Vespasian, der nach dem Ansgnsins der zweyte Wiederherstellet wurde.Mit Recht war die Freude des römischenVolkes, als Vespasian in Rom einzog, äus-serst lebhaft. Tausende von Stimmen nenn-ten ihn den Retter des Staates, nenntenihn den Einzigen, der würdig wäre, denWeltbehersschcr abzugeben. Alle Plätze undStraßen Roms waren mit Kränzen geziert,mit wohlriechenden Düften angefüllt.

Nicht leicht hat es einen Regenten ge-geben, der die schönen Erwartungen, die manKey dem Antritte seiner Negierung von ihmhegte, so vollkommen als Vespasian befriedigthätte. Seine Sorgfalt war zuerst auf dieEinführung einer schärften Kriegszucht gerich-tet. Einst erschien ein junger Officier vorihm, um sich wegen einer Stelle zu bedanken,die er eben von ihm erhalten hatte. Der

Officier