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Gewalt der Waffen nicht bewirken konnte,durch List und Ranke auszurichten. Armiuiusund Marbvd, die jetzt an der Spitze der deut-schen Völker standen, waren sehr leicht zumAusbruche ihrer Eifersucht gereiht. Armiuiussiegte, und Marbod geriet!) in ein so großesGedränge, daß er seine Zuflucht nirgendsanders, als zu Rom zu finden wußte. Washalf jedoch dem Armiuius Muth und Tapfer-keit, da selbst seine Verwandten seinen frühenTod durch Gift beschleunigten, den sie wahr-scheinlich von Rom empfiengcn. Die Nach-folger des Tibcrius dachten an die Unterjo-chung der Deutschen mit so wenig Ernst, daßsie durch die kleinen Kriegszüge, die sie gegendeutsche Völker vornahmen, sich und die Rö-mer bey denselben nur lächerlich und verächt-lich machten.
Unter dem Claudius schien es (4z) alswenn die Eroberung Britanniens vollendetwerden sollte. Einige Edle der Brittcn hat-ten gegen ihre Landslcute, von welchen sieverfolgt wurden, den römischen Schutz ange-fleht. Der gallische Statthalter Plauciussollte nach Britannien übersetzen. Seine
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