Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
17
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und die Donau von den Römern trennte,konnten aber ihre Neigung, die römischenProvinzen durch Streifereycn heimzusuchen,nicht unterdrücken. Augustus wünschte, nachCäsars Beyspiele, ihnen Ehrfurcht für die rö-mischen Waffen einzuflößen, und die Machtdes römischen Staates auch jenseits desRheins und der Donau zu befestigen. SeinSticfsohn Drusus that vier Fcldzüge nach" Deutschland (iz— 9). Er fuhr aus denNiederlanden mit einer Flotte bis in dieEms, und drang bis an die Elbe, in derGegend von Barby, durch. Auf dem Rück-wege (vielleicht durch Thüringen und Hessen)brach er das Schienbein so gefährlich, daßer einen Monath hernach sein Leben endigte.Da es in dem damahligen Deutschland keineStädte gab, die man erobern konnte, so bliebeinen» römischen Generale, der sich in diesemLande festsetzen wollte, »veiter kein Mittelübrig, als an den vornehmsten Flüssen kleineFestungen, sogenannte Castelle, anzulegen.Drusus ließ viele solche Castelle am Rhein,an der Weser, und an der Elbe zurück, undderer, die am Rhein lagen, waren allein auffünfzig. Durch dessen Bruder Tibcrius ließEalltttiWellg. 5rTH. V Augu-