zen geschlichtet hatte, so sehr in Achtung,daß ihm Phraatcs, aus Besorgnis, er möch-te aus Syrien, wo er sich (240 Chr.) eini-ge Zeit aufhielt, gegen ihn zu Felde ziehen,die Fahnen und Gefangnen, welche die Par-ther dem Crassus und Autonius abgenommenhatten, wieder zurückschickte. Augustus freutesich darüber eben so sehr, als wenn er überden König der Parther einen Sieg erfochtenhatte. „Was andre,, sagte er oft mit Selbst-gefälligkeit „vor mir in Schlachten vcrlohren„haben, das habe ich, ohne das Schwerdt„zu ziehen, wieder bekommen.,, Er wcihctedeswegen den Göttern feycrliche Opfer; erweihctc dem Mars als Rächer auf dem Ca-pitel einen neuen Tempel, um jene Fahnenin demselben aufzuhängen; er zog mit einemkleinen Triumphe in die Stadt ein.
In dem nordlichen Theile von Arabienhatten sich die Römer seit einiger Zeit fest-zusetzen gesucht. AntoniuS hatte einen Theildesselben schon der Cleopatra geschenkt. Au-gustus gab dem Aelius Gallus (24) denAuftrag, das römische Gebieth in dieser Ge-gend zu erweitern. Dieser drang bis nachA 2 Mariaba,