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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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Entwurf zu neuen Werken.

Natur, genau gleich seyen. Da also z. B. die, in denKörpern durch die Warme bewirkten, Ausdehnungendurch die Körper selbst modifizirt werden; so folgen sienicht, bey denselben Abwechslungen in der Wärme,unter sich proportionalen Gängen; weil die Wirkungendieser Abwechslungen verschiedentlich durch die Körpervon verschiedenen Naturen modificirt werden. DieseUngleichheit in den thermomctrischen Gängen der ver-schiedenen Körper allein, hat die Untersuchung der corre-spondirenden Gänge des Quecksilbcrthermomctersund der Wärme nothwendig gemacht; denn ohne dieswäre kein Grund vorhanden gewesen, ihr Verhältniß inZweifel zu ziehen.

Auf den ersten Anblick, haben die faserigen hygro-skopischen Substanzen, durch die große Ungleichheit ihrerGange, diesen Charakter uns angezeigt, welcher dieZu-sammenkunft von entgegengesetzten Ursachen, die wenig-stens einigen unter ihnen zukommen, offenbart: aber zugleicher Zeit hat sich hier ein ausgemachter Unterschiedgeäußert, welcher diese Substanzen in zwey besondreKlassen, nach der Art, wie man sie anwendet, abgetheilthat: diese Klassen sind, die Substanzen nach der Längeihrer Fasern genommen, und diejenigen, wo man dieFasern in die D.ueere nimmt. Unter diesen beydenKlassen allein, ist die Ungleichheit der hygroskopischenGänge bis jetzt erwiesen: und die erste Klasse wird vomHygrometer ausgeschlossen; weil sie offenbar die Wir-kungen der Feuchtheit auf die Art modificirt, daß sieeinen, nach der Natur der Substanzen, mehr oder weni-ger unregelmäßigen hygroskopischen Gang hervorbringt:so daß zu gleicher Zeit, da sie dem Gange der Feucht-heit in ihren Ausdehnungen nicht folgen, sie eben so we-nig unter sich übereinstimmen. Es bleiben also die fah-rigen