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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
363
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Entwurf zu neuen Werken. ?6z

tete; so zog ich es heraus, und stellte es ins Wasser,wo es bald den Punkt ico" erreichte. Es ist also aus-gemacht, daß der hygroskopische Gang der Haare,dem der Fcuchtheit nicht proportional sey.

Man sieht ferner aus den Beobachtungen vom igteniztenund 2ostcn May, wiesehr derGangdes SttUstsurischen Hygrometers sich nach der Trockenheit hin be-schleunige, in Vergleichung mit dem Gange der andern.Vom < >ten bis » zten war die mittlere Bewegung der 5Ftschbeinhygrometer nur,o°6 (oder von 4 5 °7 zu 44° >);und die des Sausst .lbisch .cn 0°8. Vom l>ten bis2osten durchliefen die z im Versuche noch übrig gebliebe-nen Flschbeinhygrometer in ihrer mittleren Bewegung,nur !i°l (nämlich von 44.^2 zu gz°l) und das desHerrn von Sausstire durchlief l6. Daher gelangt esmit den andern zu gleicher Zeit zu c>, welche sich gegendie äußerste Feuchrheit, dem natürlichen Gange deräußern Ursachen gemäß, bewegen. Aber dieser letzteUmstand ist nickt hinreichend, um anzunehmen, daß derGang der FischdemhiMomcter dem der Feuchtheitproportional sey; man muß also ihr Verhältniß auf ei-nem andern Wege suchen.

Wenn die hygroskopischen Substanzen jeder ArtGänge gehabt hätten, welche unter sich bey denselbenVerändrungen in der Feuchtheit proportional gewesenwären; so wäre sehr wahrscheinlich dieser gemeinschaftli-che Gang auch dem der Feuchtheit selbst proportionalgewesen. Denn wenn gewisse Modifikationen der Sub-stanzen, den äußern Ursachen, die sie hervordringen,nicht proportional sind; so müssen die Ursachen diesesMangels an Verhältniß sich in den Substanzen selbst be-finden; und es ist überhaupt sehr unwahrscheinlich, daßdiese letzten Ursachen, bey Substanzen von verschiedener

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