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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
353
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Von den Wirk, und Ursach. in der Atmosph. zzz

es in der Natur dergleichen Verbindung gäbe. So seit«sam diese Meinung auch sey, so ist sie gewissermaaßendurch diejenige autorisirt, welche man gemeiniglich überNaturgesetze hegt: und sie könnte nur gründlich wi-derlegt werden, wenn man die Idee von diesen Gese-hen, dem Gange selbst, durch den man sie erhält, ge-mäß, festsetzt; in welchem Gange man deutlich sieht,daß die Phänomene hier blos endlich durch Arten vonallgemeinen Formeln vorgestellt werden.

§. 8k)o.

Wir kennen aber verschiedene Phänomene, wobeysich wahre Wirkungsmittel offenbaren, und derenGesetze aus der Natur dieser Wirkungsmittel selbstherfließen: und mit diesem einzigen Charakter kann dieIdee einer physischen Erklärung verbunden werden.Den Phänomenen also ein wahres und bestimmtesWirkungsmittel zuschreiben, das auf eine gewisseWeise wirkt, woraus folglich gewisse Wirkungen entsprin-gen müssen, und zu zeigen, daß die Gesetze dieser Phä-nomene damit übereinstimmen: heist eine gründliche Er-klärung geben. Wir kennen aber schon genug Phäno-mene, die auf diese Art mit wahren Ursachen zusammenhängen, so daß wir, vermittelst der Analogie, diese wirk-lichen Verbindungen der Wirkungen unter sich in derNatur, noch weiter ausdehnen könnten; indem man sichhier immer wahre Wirkungsmittel denkt, immer mehrund mehr allgemeine, so wie sie sich von uns entfernenoder untergeordnete, wenn sie sich nähern. Dies mußalso der Gegenstand der Untersuchungen für die rationalePhysik seyn, damit sie die Experimentalphysik wirksamunterstütze: alsdann werden ihre Hypothesen richtig be-De kücs Metesrol. Th. Z stimmt