Z)6 III. Abtheilung. VIII. Kapitel.
bey man begreifen könnte, wie sich hier neue Dünsteerhöben; es kömmt hier die Oberfläche des Meers inBetracht, welche hinreicht, um Dünste, einer, durchstarke Erhitzung sie aufzunehmen begierig gewordenen,Luft zu verschaffen. Auf dem Meere also, kann mansich keine neue Erzeugung von Dünsten durch Verdun-stung der Regentropfen denken; wenigstens nicht insolchem Ueberflusse, daß daraus ein Gewitter entstehenkönnte. Ich habe einmal einen sehr heftigen Wirbel-wind ausgestanden, indem ich von Holland nach Eng-land übersetzte; er war in nichts von den Gewitterplatz-regen unterschieden, die man auf festen Ländern erfährt.Der Wind war sehr heftig vor dem Fallen des Re-gens; er fuhr mit derselben Heftigkeit fort, so lange dasGewölk sich über uns entlud; die Höhe aus der derbloße Regen, d. h. ohne mit überladenen Bläschenvermischt zu seyn, herrührte, war sehr geringe, unddaher in dem Sinne, wie Herr von Sausslire sich vor-stellt, wenig wirksam; denn das Gewölk selbst, schienuns zu umhüllen. Man hatte alle Segel beygelegt, bisauf dasjenige, wodurch man dem Steuerruder einigeKraft geben muste, und welches abwechselnd in entgegen-gesetzten Richtungen aufgeblasen wurde: welches das ge-fährliche bey diesen Ungewittern ausmacht; dieses hörteerst auf, als das Gewölk anfieng sich zu zerstreuen, wel-ches in geringer Entfernung von uns geschahe.
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Man muß also zu einer andern Ursache seine Zufluchtnehmen, um die Winde zu erklären, welche die plötz-liche Bildung und Zerstörung der Wolken begleiten,und diese Ursache findet sich in der allgemeinen Idee, dieich, über die Rückkehr der Luft in den Dunstzustnnd,vorgetragen habe. Wir wissen schon aus Erfahrung,