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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
325
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Z25

Achtes Kapitel.

Merkwürdige Umstände bey dem Phänomendes Regens.

Erster Abschnitt.

Von dem Orte wo der Regen seinen Ursprung nimmt, undvon den Zeiten da es regnet.

§. 8zz.

ch glaube es sehr wahrscheinlich gemacht zu haben,daß, obgleich sich unten in der Atmosphäre beständigwässrige Dünste erzeugen, sie sich hier nicht unter die-ser Gestalt anhäufen, sondern hier die Gestalt der Luftannehmen: so daß die Wolken und der Regen unmit-telbar von einer Verwandlung der Luft in Dünste her-rühren. Ich will jetzt einiger allgemeinen Umstände er-wähnen, die mit dieser letzten Verwandlung verbundensind, und mir die Ursache, die sie bewirkt, zu charakteri-siren geschickt zu seyn scheinen.

§- 8zq.

Der erste von diesen Umständen betrift die Gestalt,welche die Haufen von Wolken annehmen *). Esscheint mir hiebey merkwürdig, daß die Wolken, siemögen sich nun durch einen Wind bilden, oder bey stil-lem Wetter entstehen, sich weder durch eine allgemeineAbnahme in der Durchsichtigkeit der Luft, noch ohne

X Z Unter-

x) S. Meisters Beobachtungen merkwürdiger Gestaltender Wolken im Götting, Magazin i Jahrg. istes StückS. Z3. uf.

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