Bemerkungen über die atmosph. Elektricität, zvy
fluß hat." Und im §. il 27: „Wenn man die, an ver-schiedenen Orten von mir angestellten Beobachtungen un-ter sich vergleicht, so wird man die Bestätigung von demfinden, was ich §. 8oc> sagte, daß die anscheinende Stärkeder Elektricität, weit weniger von der absolltteu Höhedes Orts, wo man das Elektrometer beobachtet, abhängt,als von der relativen Höhe oder dem Jsolircn des Orts.Denn man sieht in der <Mn Beobachtung, daß auf derhöchsten Stelle der Reise (auf einem Abhanae von Mont-Plane, 1700 Toisen über der Fläche der Ebne) die Ku-geln sich nur c>, 25 oder ^ Linie entfernten; und zwarweil dieser Ort von der Spitze überflügelt wurde, aufderen AbHange ich die Beobachtung anstellte. Nebenmeiner Hütte im Gegentheil (480 Toisen niedriger) saheich dieselben Kugeln sich um 2^ Linie entfernen, weil ichhier auf einem weit isolirteren Felsen mich befand. Esscheint mir also hieraus zu fließen, daß kein bestimmterOrt vorhanden sey, wo das elektrische Fll .'idUM in derAtmosphäre versammelt wäre; sondern daß es in derganzen Lastmasse, wenigstens so weit sie Herr vonSaussure beobachtet hat, verbreitet sey.
§. 820.
Nach dieser ersten Schlußfolgc, ist es natürlich zufragen, warum das Elektrometer wenn es es ganz mitLllft umgeben ist, elektrische Zeichen giebt, welche, wennman es der Erde nähert, verschwinden? Man könntewohl nicht annehmen, daß dies von dem Unterschiede inder Elektrisirung der Lust durch so kleine Unterschiede inder Höhe herrühre, als diejenigen des Leiters über seineKugeln, oder der verschiedenen Lagen, in welchen manihn hält: die Luft ist immer zu sehr bewegt, wäre es auchnur durch die Bewegungendes Beobachters, als daß hiereiniger Unterschied in der Elektrisirung zwischen so na-
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