ZO8 U!. Abtheilung. V!!. Kapitel.
der, in diesem Augenblick in der Luft herrschenden, ent-gegengesetzte Elektricität. Ich gebrauche diese Methodenur, wenn die Elektricität so schwach ist, daß ich bis zurHöhe meines Auges kein Zeichen davon gewahr werdenkann; alsdann erhebe ich das Elektrometer höher, z. B.auf 6 Fuß, und da ich in dieser Höhe nicht mehr sehenkann, ob sich die kleinen Kugeln entfernen; so suche icheine permanente Elektricität zu erregen, indem ich einenAugenblick den Haken berühre; alsdann höre ich auf ihnzu berühren, und bringe das Instrument gänzlich an dieErde, um zusehen, ob ich hier ein Zeichen von Elektri-cität erhalten werde, und wenn ich in dieser Höhe keinehabe, so erhebe ich es auf 7, und wiederhole dasselbeVerfahren, um zu sehen, ob ich in dieser Höhe keineerhalte."
§. 8'9-
Wir sehen also aus diesen Beobachtungen des Herrnvon Suussuce und den Bemerkungen, womit sie beglei-tet sind, daß die Wirkung der Luft auf das Elektrome-ter nicht darin» bestehe, ihm wirklich elektrisches Flui-dum mitzutheilen, sondern bloß einen Theil von dem,welches der Leiter besitzt, aus der Stelle zu treiben, in-dem sie dasselbe in die kleinen Kugeln treten läßt. Dieshat man, wie Herr von Saussure sagt, Elektricitätdes Drucks genannt, und ich habe es unter dem Na-men von elektrischen Einfluß erklart. Aber wo findetsich das elektrische Fluiduni, welches diesen Einflußausübt; ist es über den Ort der Beobachtung erhoben,oder findet es sich in der Lust dieses Ortes selbst? Diesessuchen die Beobachtungen des Herrn von Smissure auf-zuklären. „Es ist vielmehr die relative Höhe des Ortes,wo man beobachtet (sagt er §. Loo.) seine absolute,welche auf die anscheinende Stärke dieser Elektricität Ein-fluß