Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 28z
len brachten inzwischen, indem sie die Luft durchstrichen,genug Warme hervor, daß ein Unterschied von 2°unter dem Thermometer -Angaben, in der Lust die siedurchstrichen, und in der wo der Sonnenschirm Schat-ten machte, statt hatte. Was die andern zu gleicherZeit der Sonne ausgesetzten Körper bctrift, so konntensie ihrer Natur nach, mehr Wärme erlangen als dieLuft, und sogar noch andre besondre Wirkungen derWärme aushalten.
§. 796.
Diese Thermometerbcobachtungen ließen auchHerrn von Saussure begreifen, daß die von seinen Vor-gangern und ihm erlittene unerträgliche Hitze, einphysiologisches Phänomen sey, aber unter folgendemGesichtspunkte: (§. 1124) „Warum werden, sagt er,unsre Körper in dieser Höhe so stark von den Sonnen-strahlen afficirt? Ich wüßte zu keiner andern Ursachemeine Zuflucht zu nehmen, als die ich im 1 ten Band §.56«. angeführt habe; und wodurch ich von der Ge-schwindigkeit Rechenschaft zu geben suchte, mit der dieKräfte sich erschöpfen und ersetzen, von dem Schlagender Arterien und von einigen andern Empfindungen,welche verschiedene Personen in verdünnter Luft ausste-hen. Je mehr ich über diesen Gegenstand nachgedacht,desto mehr bin ich überzeugt, daß eine beträchtliche Ver-minderung in dem Drucke, den das Gewicht der äußernLuft auf unsern Körper ausübt, ein merkliches Erschlaf-fen in dem ganzen System der Gefäße hervorbringenmuß; woraus folgt, daß die direkte Sonnenwärme,welche die in diesen Gefäßen eingeschlossenen Flüssigkeitenauszudehnen, und sogar die elastischen Fluida darauszu entwickeln sucht, eine weit stärkere Wirkung auf ho-hen Gebirgen äußern müsse. Wir sehen Wasser km
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