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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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282
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2Z2 lll. Abtheilung. VI. Kapitel.

§. 795-

Dies sind schon an sich hinlänglich neue und wichtigeBeobachtungen, daß es der Mühe werth ist, alle Ideendie sie erregen konnten, zu untersuchen; denn nur durchaufmerksame und vereinigte Prüfung der Physiker kannman hoffen, daS, was sie als das wahrscheinlichste dar-bieten, festzusetzen. Ich will also zuerst anmerken, daßich nach den Versuchen, die ich mit dem, den Sonnen-strahlen ausgesetzten Queksilberthermomctcr mit isolictcrKugel angestellt, und oben (§. 78z). angeführt habe;nicht sagen würde: ,,daß diese Strahlen aufdieKuaeldes Thermometers eine Wirkung machten, die - °gleich war;" weil ich glaube, daß sie hier gar keinemerkliche Wirkung hervorbrachten. Denn warum mach-ten sie nicht an einem Orte, wo diese Strahlen merk-lich mehr Intensität hatten als auf der Ebne, das Ther-mometer wenigstens um eben so viel steigen als auf die-ser? Hätten sie hier nicht schneller Zunder angezün-det? (§.774) Wie ich glaube, bestehen diese Phäno-mene in folgendem: Das Thermometer zeigte nur dieTemperatur der Luft, es sey in der Sonne oder imSchatten. Die Sonnenstrahlen brachten wenigerWärme in dieser dünnen und reinen Luft hervor, alsin der Luft in den Ebnen, weil sie hier weniger Feuerund weniger fähige Materie dasselbe zu erzeugen antra-fen: dies ist der vorzüglichste Grund, weswegen dasThermometer hier niedriger stand; wozu noch ohneZweifel die Wirkung des Schnees kam. Diese Strah-len

-s- I, 9 : da« Hyqrom. in der Sonne 44; im Schatten5 > : das Wasser siedete bey 68° 0,99z Lin. S> ^aurn.sie pk^liczue (Z6tob, 87. p. Z17.