Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 247
bundene Fluidum, sich zu zerstreuen oder auszubreitensucht; so streben alle Körper in deren Wirkungskreisees sich befindet, sich seiner zu bemächtigen, und ver-schlucken davon indirektem Verhältnisse ihrer Verwandtschaft mit ihm und in verkehrtem Verhältnisse mit dem,was ihnen daran fehlt, um mit den umgebenden Kör«pern im Gleichgewichte zu seyn,"
§. 765.
Ich glaubte sonst ebenfalls, daß, außer den Ver-wandschaftendes Feuers, wodurch es in die Zusam-mensetzung der Substanzen eintritt, es einen stärker»oder schwächern Hang zu den Körpern besitze; aber dasStudium der elektrischen Bewegungen hat mich dieseIdee verändern lassen. Das elektrische Fiuidum hatsicherlich einen solchen Hang, d. h. es begiebt sich zu ent-fernten Körpern. Ks entspringen aber auch darauszwey unterscheidende Kennzeichen seiner Phänomene, diewir beum Feuer nicht finden. Zuerst, wenn ein unbe-weglicher Körper mit elektrischem Fluidum überladenist; so können wir es an keinem Zeichen verspüren, solange wir ihm keine andre Körper nähern: er hat sichdieses Fluidums bemächtigt, er hat es überwältigt,und es entspringt daraus keine merkliche Wirkung. DasFeuer aber erzeugt in den Körpern Ausdehnung; einemechanische Wirkung, die nur von einer mechanischenUrsache, nämlich von Bewegung und Stößen herrüh-ren kann. Wenn nun das Feuer an die Körper gebun-den wäre, wenn es durch ihren Wirkungskreis, wiedas elektrische Fluidum, zu ihnen gezogen würde; sowürde dasselbe, wenn es bis zu ihnen gelangt ist, an siegebunden bleiben, und seine Gegenwart nicht mehr ver-spürt werden.
§. ?ö6.