Meteorologische Betrachtungen des Lichts. 2^5
Dritter Abschnitt.
Von dem Zustande des Feuers in der Atmosphäre *).
H- 75i.
Seitdem ich das Feuer als sich zusammensetzend undzersetzend betrachte, scheint mir sein Zustand in der At-mosphäre, auch wenn es frey ist, sehr schwer zu bestim-men. Dies werde ich zu zeigen Gelegenheit haben, wennich auf die Einwürfe des Herrn von Sauchure gegen daswas ich darüber in meinem geologischen Werke gesagthatte, antworte. Der allgemeine Gegenstand der Mo-difikationen der ausdehnbaren Flüssigkeiten ist so neuund in vielem Betracht noch so dunkel, daß man, überdas Tappen aller derer die sie behandeln, sich nicht wun-dern muß.
§- 752.
Herr von (Aaussure führt zuerst einige Stellen desHerrn Lambert über das Phänomen der geringenWärme in den obern Schichten der Atmosphäre an;welcher sich in einer also ausdrükt: „Nun wollen wir jetztsehen, auf welche Weise man das Gesetz wird begreifenkönnen, nach welchem die Wärme steigt. Hier weißich keinen andern Grund, als daß das Feuer specifischleichter ist, als die Luft. Folglich müssen die Feucr-thcilchen mit einer beschleunigten Geschwindigkeit stei-gen; indem ihre anfängliche Geschwindigkeit diejenige ist,mit der sie sich durch ihre eigne Elasticität fortschleu-dern. Diese letztre ist jehr schwer zu bestimmen. In der
Luft
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