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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
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226
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226 ttl. Abtheilung. V. Kapitel.

§. 742.

D. Priefrley endigte den achten Abschnitt seines er-sten Werks über verschiedene Luft.gattuiigen mit folgen-den merkwürdigen Ausdrücken:Ich kenne keine Unter-suchung (sagte er)weiche mehr verspräche, als die überalles, was die Eigenschaften des Salpeters, der Salpe-tersäure und Salpeteriust betrift. Eines von denmerkwürdigsten Phänomenen der Natur muß damit ver-bunden, und der Gegenstand scheint für uns faßlich zuseyn. ^ Diese Ankündigung ist ihrer Erfüllung sehr nahe,wenn die besondre Substanz der Salpeteriust in deratmosphärischen enthalten ist, und durch sie vorzüglichdiese Luft sich von den lvässrigen Dünsten unterschei-det. Denn die abwechselnden Verwandlungen dieser bey-den Flüssigkeiten sind in diesem Falle, eines der wichtig-sten Natur - Phänomene auf unsrer Erde. Die freywil-lige Bildung des Salpeters in dem Schütte und ge-wissen Erden, wird also ein Gegenstand des Studiumssowohl für die Meteorologie als Oekonomic, Und zumBesten der Landleute, deren Hütten man zu seiner Ver-fertigung zerstörte. Denn durch die Entdeckung desHerrn Caveudish sind wir auf die alte Meinung voniuftförmiger Säure zurückgeführt : d. h. es scheint,daß durch eine gewisse Zersetzung der atmosphärischenLuft sie Salpetersäure giebt, welche, mit irgend eineralkalischen Substanz und Wasser verbunden, Sal-peter bildet. Nun ist es nicht unmöglich, daß maneine wirksamere Methode zu dieser Verbindung entdeckte,als der Gebrauch von Gyps oder crdigten Mauern ist,welche zur Wohnung für Menschen und Thiere dienen.Anch kann man die letzten Versuche des D. Priestleynicht lesen, ohne hier Beweise für die Richtigkeit seinerBemerkung zu finden; durch die Verhältnisse der Sal-peteriust bald mit der phiLAtjktscheu, bald mit der de-

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