2Oo III. Abtheilung. IV. Kapitel.
von latentem Feuer in der inflammablen und reinenLust berechnet habe: eine Theorie, deren Gang manleicht auf die Verandrung, welche das neue Systemüber die fitze Lust erforderte, anwenden könnte. Indeßist es nicht unmöglich, (nach einer §. 705 gemachtenBemerkung) daß die Bildung dieser letzten Lust auch eine.Quelle der Wärme Ware. Das Feuer kann mehr oderweniger von seiner ausdehnenden Kraft in den lustför-Mtgen Flüssigkeiten beybehalten, nach der Art wiees sich hier mit den andern Substanzen verbindet; dennes geht sogar Verbindungen ein, wo es dieselbe ganzlichverliert. Also setzt sich in der Theorie nichts dem ent-gegen , daß die Verwandlung der reinen Luft in fitze,eine Ursache der Befreyung von einem Theile des laten-ten Feuers der erster» sey; oder überhaupt, daß Ver-ändnmgcn in der Natnr der lustformigen Flüssigkei-ten große Verändrungen in der Wärme hervorbrin-gen könnten, ohne daß sie mit merklichen Verandrun-gen in dem Volumen dieser Flüssigkeiten begleitet waren.
Ich habe mich in alle diese Untersuchungen (welcheder wirkliche Zustand der Thatsachen nothwendig unbe-stimmt macht) derjenigen Betrachtung gemäß eingelas-sen, welche D. Ptziestley zum öftern gebraucht hat:„Alles ist noch so dunkel in dem Gange der Natur, daßdas geringste Licht von Erklärung verdient vorgelegt zuwerden, und daß man sich nicht schämen muß gefehlt zuhaben." Wegen dieser Betrachtung will ich nun auchzu einigen Bemerkungen über die atmosphärische Luftfortgehen.
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