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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
175
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Von der Bildung des Wassers in der Luft. 175

beyden Substanzen begegne und fanden: daß beym Ver«brennen des Phosphors die reine Luft gänzlich zerstörtwar; da sie bey der Kohle in fixe Luft verwandelt würde.Wie sie darauf die Resultate der beyden Versuche in Rück-sicht der Wärme verglichen, deren verschiedene Mengenauf die Wirkung von i Unze reiner Luft bezogen wur-den; (welche Vergleichung sie in allen ihren Versuchengebrauchen) so fanden sie unter dieser neuen Form:daßl Unze reiner Luft, bey Verbrennung des Phosphorsgebraucht, eine Wärme erzeugte, die im Stande war68,6z 4 Unzen Pis zu schmelzen, unterdessen dieselbeMenge reiner Luft, indem sie beym Verbrennen derKohle zur fixen geworden, nur 29,5 Unzen schmelzenkonnte/'

697.

Ich verdanke Herrn Wütt die erste Bemerkung,welche mich auf Zergliederung dieser Resultate leitete.Indem ich mit einer, durch die größte Theilnahme un-terstützten Aufmerksamkeit die Abhandlung des Herrn dela Place gelesen hatte, worinn alle diese Versuche erzähltwerden; so theilte er mir 178z eine Bemerkung mit,die ich hier bekannt mache. »Diese Herren schlössen ausihren Versuchen, sagt er, daß die Verbrennung vonI Unze Kohle 40z7 Würfelzoll feiner Luft verzehreund z6 ?i Würftlzoll fixer bilde. Indem sie hernachdie Massen berechnen und 0, 47z i? Gran zum Gewichtvon einem Würfelzoll reiner Luft annehmen und 0, 7Gran für 1 Würfelzoll fixer Luft, so drücken sie dieselbenResultate so aus: Das Verbrennen von 1 Unze Kohlenverzehrt 3,3167 Unzen reiner Luft und bildet 3,6715Unzen fixer Luft. Die gesammte Masse der Kohle undreinen Luft war also I->-z,z i674,z i6? Unzen unddas Produkt an fixer Luft nur 3,6175 Unzen (da die

Asche