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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
173
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Von der Bildung des Wassers in der Lust. 27z

großen Menge von wässrigen Bläschen vermischt ist?Wenn diese Luft in die Lungen tritt, so erhitzt ste sich hierohne Zweifel und kann dadurch mehrere Dünste enthal-ten. Aber erstlich müssen die cingeathmetcn wässrigenBläschen verdunsten, wozu ein Theil der neuen Wärmegebraucht wird. Ferner, in dem Maaße wie sich die Lufterhitzt, entfernt sich das MaxiMUM der Dünsie immermehr von der äußersten Feuchtheit; ohne welche jedochhier keine Präcipitation von Wasser seyn kann. Die Luftendlich verweilt sich so wenig in den Lungen, daß es mirnicht möglich scheint, daß sie sich hier mit einer merklichenMenge neuer Dünste beladen könne, da sie schon sofeucht hinein tritt. Wenn also beständig Wasser inden Lungen ausschwitzte, würde es dann nicht die Thiereersticken, in diesen Fällen, wo es sich nicht, wie beytrock-ncm Wetter, zerstreuen könnte?

Z. 694^

D. Erawford scheint mir zuerst die Ersetzung depthierischen Warme mit dem Athmen verbunden zuha-ben; und ich sehe keine Lebensfunktion, der man dieseErsetzung mit mehr Wahrscheinlichkeit zuschreiben könnte.Jede Hypothese über dies Phänomen muß von einem sei-ner charakteristischen Umstände Rechenschaft geben, näm-lich: daß die thierische Warme merklich dieselbe bleibt,ungeachtet des Unterschiedes in dem Verluste den sie erlei-det, wegen der verschiedenen Temperaturen der umge-benden Lust. Es muß, sage ich, jede ihrer Ersetzungzugeschriebene Ursache zeigen, wiesle größer seyn kann,wenn die äußere Luft kälter ist. Es scheint mir nur, daßdas Athmen sodann eine größre absolute Menge vonDünsten erzeuge, welches nach meiner Idee von verur-sache ihrer Bildung, worauf ich jetzt kommen will, auchdie Ursache von einer größer» Erzeugung der Wärme wäre.

§. 695.