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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
167
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Von der Bildung des Wassers in der Luft. 167

ssrs hatte, durch die Zersetzung der dephlogisrisirtenLust mir der brennbaren, und dies große Faktum durchsichre Versuche bestätiget ist, die in der Abhandlung,welche D. Priestlci) damals der Societät vorlegte, ent-halten sind.

§. 6F5.

Im folgenden Monath Junius reifte D. Vlagden,ein genauer Freund von Herrn Cavendlsh und mit allenseinen Versuchen, so wie mit denen von D. Priestlei)und den Ideen von Herrn Watt bekannt, nach Paris:und bey seiner Zurückkunst theilte er mir alles mit, wassich bey Gelegenheit aller dieser neuen Phänomene da-selbst zugetragen. Er hatte von ihrem Erfolge denselbenPhysikern, mit denen ich mich im Januar darüber unter-halten, Nachricht gegeben; indem er zugleich die Ideender Herren Cavendlsh und Watt über ihre Ursachenhinzufügte: aber er fand sie anfangs wenig geneigt, dieFolgen daraus auf die Natur des Wassers anzuneh-men, in der Meinung, daß das nach dem Verbrennender beyden Lllftarten gesammelte Wasser, hier zuvor alsfremde Substanz enthalten war. Da inzwischen dieFrage von dem Beweise eines Faktums abhieng, ob näm-lich die ganze Masse einer gewissen Mischung von diesenbeyden Lllftarten in Wasser verwandelt wäre; so fan-den sie, daß dieses eine Bestätigung verdiene, welchesHerr Lavvlsier ans sich nahm. Der Versuch wurde den24. Junius in Gegenwart derselben Physiker und des D.Blagden angestellt; sein Erfolg war so, wie ihn letzterangezeigt und die Herren Mvnge und Meunier fanden,bey Wiederholung im Großen, dasselbe Resultat. Sodaß die Bildung des Wassers durch die bloße Verbin-dung der merklich schweren Substanzen von zwey luft,förmigen Flüssigkeiten, der erste Strahl von wahrem

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