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Zweyter Theil (1788)
Entstehung
Seite
143
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Von den Gewittern. 14z

zugiebt; so würde man hier noch keine Ursache von dieserBewegung des Meeres finden. Das elektrische FstudtlM/das sich mir der Schnelligkeit eines Blitzes längst dieserleitenden Säule hinstürzt, würde augenblicklich im Gleich-gewichte seyn zwischen ihr und dem Theile des Meers deres aufnähme; denn es würde sich nicht schleuniger in dasMeer verbreiten, als es durch die Säule herabzusteigenfortführe; und so wäre kein Grund zu einiger elektrischenBewegung vorhanden. Was die zweyte Ursache betriftnämlich das Saugen des vertikalen Windes; so hat,auch zugegeben, das; alle angenommenen Wirkungen sichauf eine gewisse Säule äußerten (und nicht auf eine un-geheure Gegend) und daß also daraus ein vertikalerWind entspränge, Herr von Saussm'e selbst die Kraftdes Saugens eines solchen Windes bestimmt:Wenndie ganze Atmosphäre (sagt er §. 28L.) von der äußer-sten Trockenheit zu einer vollkommacn Sättigung über-gienge, so würde sich das Barometer nur um zwey Linienverändern." Es könnte also nur durch diesen kleinenUnterschied im Druck das Meer unter der aufzeigendenSäule gehoben werden, und sogar nur durch einen Theildieses Unterschiedes, weil die Säule anfangs nicht vonäußerster Trockenheit war. Und wenn man sogareine Veränderung von t Zoll im Barometer annähme,so würde dieser Unterschied im Druck, der nur 14 bis i;Zollen Wasser entspricht, zur Erklärung der WasserHosen nichts vermögen.

§. 662«

Endlich (sagt Herr von Saussure) wenn die Dün-ste eine Höhe erreicht haben, wo eine hinlängliche Kälteherrscht, daß der vertikale Wind sie nicht überwältigenkann, so verdichten sie sich, fallen als Wasser herab oderbilden Bläschen/' Ich will hier noch erinnern, daß bey

der