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20 (1808)
Entstehung
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gvfinen Blutes war ss viel, daß man in derVorstadt St. Antoine einen besondern Abteiltungsgraben für dasselbe machen mußte. Um zUhr Nachmittags verließen gewöhnlich dielangen Reihen der Verurtheilren das Tributnal, und giengen, durch die zahllose Mengeder neugierigen Zuschauer, zum Richtplatze.Die meisten erwarteten den Todesstreich mitausserordenlicher Standhaftigkeit, in der tieftsten Stille, kein Wort des Unwillens äus-sernd. Unter ihnen befanden sich 45 Mit,glieder der pariser, zz des toulouscr Partlaments, 40 Generalpächter, befand sich, auftser andern Generalen, auch Luckner. Derachtzigjährige Malesherbes wurde (24. April)zugleich mit seiner Schwester, seiner Tochtter, seinem Schwiegersohne, seiner Enkelinund ihrem Gatten; Montmorin, der eh«mahltge Minister zugleich mit seinem Sohne,Vrienne zugleich mit der Schwester LudwigsXVI, hingerichtet. Besonders traf das Totdcsloos viele Weiber und Mädchen. Vierezehn junge Frauenzimmer starben unter derGuillotine, weil sie auf einem von Königvon Preussen gegebenen Ball getanzt hatten.Weil, den römischen Gesetzen zufolge, das

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