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Mayuz war mit einer 2Z,ooo Mann star-ken Besatzung versehen. Den Oberbefehlüber dieselbe führte der geschickte Generald'Oyre. Unter den SkaabSofficieren befandsich der berühmte Kleber. Kalkreuth zahlte,als er in den ersten Tagen des Aprils, Maynzauf der linken Rheinseite einschloß, anfangsNicht mehr, als 17,000 Streiter. Der Fe»stung Castell gegen über stand der General vonSchönfeld mit einer Abcheilung von Prelis-sen, Sachsen und Hessen, die sich von Höchtheim bis Wißbadcn und Viberich ausdehnte.Die wichtigen Posten bsy Weißenau, Kost-Heim, verursachten einen heftigen Kampf, der,auf Heyden Seiten, mit Aufopferung vielerMenschen, zu vielfältigen Beweisen ausser-ordentlicher Tapferkeit, die Gelegenheit gab.Das Schicksal der Festung wurde aber da-durch nicht entschieden. Es fehlte den Be-lagerern an schwerem Geschütz. Anstatt eswährend der Wintermonathe mit Bequem-lichkeit herbeyzuschaffen, ließ mau jetzt man-chen Zwölfpfünder mit theuren Pvstpferdenherbe» fahren. Mau hatte, abcrmahls durchEmigrirte und deutsche Anhänger derselben,verleitet, zu sehr darauf gerechnet, daß dieGalletti Wkltg. -c-r Tb. Aa Festung